Katholische Kindertageseinrichtungen Hochsauerland-Waldeck gGmbh
Kath. Kindertageseinrichtung Heilig Kreuz Soest
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Dokumentation

Basis für die Bereitstellung bedürfnisorientierter und anregender Entwicklungs- und Lernumgebungen sind ressourcenorientierte und ganzheitliche Beobachtungen der Lernprozesse und -fortschritte aller Kinder. Die Beobachtungen werden dokumentiert und die gewonnenen Erkenntnisse werden reflektiert, um die Kinder in ihrer individuellen Entwicklung Schritt für Schritt zielgerichtet begleiten zu können.

Die pädagogischen Fachkräfte bieten den Eltern einen regelmäßigen und wechselseitigen Austausch über die Entwicklungsprozesse ihres Kindes an.

Methoden und Formen der Beobachtungen und Dokumentationen

Wir unterscheiden verschiedene Formen der Beobachtung von den Kindern. Wir haben zum Einen eine standardisierte und kontrollierte Form durch unsere Beobachtungsbögen, zum Anderen verwenden wir auch die Methode von Erhebungen von Beobachtungsdaten in Form von Strichlisten. Hierbei halten wir bestimmte Verhaltensweisen der einzelnen Kinder fest und fügen diese in Kurzform zu den Beobachtungsbögen hinzu.

Besonders wichtig ist uns der Austausch zwischen den in den jeweiligen Gruppen tätigen pädagogischen Fachkräfte.

„Was ich schon alles kann“:

Unsere Beobachtungsbögen, ausgerichtet für alle drei- bis sechsjährigen Kinder, setzten sich aus den angegebenen Formen der Dokumentation zusammen. Ebenso werden unsere Beobachtungsbögen im direkten Kontext mit den einzelnen Kinder, unter dem Gesichtspunkt „Was ich schon alles kann!“ besprochen und ausgefüllt. Für das Kind hat die Bildungsdokumentation eine ganz besondere Bedeutung. Sie bietet ihm die Möglichkeit, sich mit seiner eigenen Entrwicklung auseinander zu setzen; Erlebtes zu reflektieren, Veränderungen wahrzunehmen und sich der Weiterentwicklung seiner Fähigkeiten bewusst zu werden. Daher sehen wir es als wichtig an, die Kinder an der Erstellung ihrer Bildungsdokumentation zu beteiligen, es in die Auswahl der beigefügten Materialien einzubeziehen, seine Kommentare zu Situationen aufzugreifen das Kind mitgestalten zu lassen. In diesem altersentsprechenden Dialog zwischen Erzieherin und Kind entdecken wir immer wieder, dass die einzelnen Kinder mit Freude und motiviert teilnehmen und sich mitteilen.

Die Beobachtungsbögen werden über die gesamte Kindergartenzeit, mindestens einmal im Jahr, bearbeitet. Die Bögen umfassen alle Entwicklungsbereiche und die persönliche Entwicklung jedes Kindes. Erkennbare Weiterentwicklungsprozesse oder auch Entwicklungsstillstände sind für die Fachkräfte Aufforderung genug, um pädagogische Prozesse bei Stärken und auch Schwächen des Kindes fortzusetzen.

Die Beobachtungsbögen sind Grundlage für die jährlichen Elternsprechtage.

„Geschichte vom Kind“:

Für unsere Kleinstkinder (0-3 jährige Kinder) nutzen wir ein Beobachtungsformular in Form einer Geschichte, welche „vom Kind selbst ausgeschrieben“ wird.

Der Inhalt unserer Beobachtungen umfasst folgende Punkte:

  • Die Eingewöhnungsphase
  • Spielverhalten
  • Sprachlicher Erwerb
  • Sozialverhalten
  • „Was ich schon alles kann“, stärken- und ressourcenorientiert

Auch dieser Bogen wird zu den Elternsprechtagen hinzugenommen und den Eltern detailliert erklärt. Selbstverständlich haben alle Eltern jederzeit Möglichkeit, die Entwicklung ihres Kindes zu erfragen. Die Fachkräfte stehen, nach Absprache, zur Verfügung.

BaSik:

Eine weitere Form der schriftlichen Dokumentation sind die nach den NRW-Richtlinien herausgegebenen Beobachtungs- und Auswertungsbögen „BaSik“. Diese sind auf den Spracherwerb eines jeden Kindes ausgerichtet. Wir verwenden in der Kindertageseinrichtung die Bögen unter Berücksichtigung des Alters der Kinder („BaSik – 3-6 jährige Kinder“ und „BaSik – U3 Kinder). Auch diese Bögen werden den Eltern im Rahmen der Einzelgespräche in Kombination mit den anderen Beobachtungsbögen vorgestellt und erklärt.

Portfolio:

Des Weiteren gestalten und dokumentieren die Fachkräfte die Kindergartenzeit für die einzelnen Kinder in Form der Portfolioarbeit; ein „Schatzkästchen“ für die Kinder. In diesem Ordner sammeln und beschriften die Fachkräfte Bilder und Fotos zu Gruppenprojekten, besondere Geschehnisse, Arbeitsblätter und auch Formblätter zu besonderen Themen.

Den Kindern stehen ihrer Portfolioordner jederzeit in den Räumlichkeiten der Gruppe zur Verfügung. Zur Einschulung wird der Ordner den Kindern überreicht und als Erinnerung an ihrer Kindergartenzeit geschenkt.